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Gedichte zur neuen Zeit

Hallo

schön, dass Du diese Seite gefunden hast. Ich möchte hier meine  spirituellen Gedichtbände vorstellen. Um einen Einblick zu geben, hier vier Gedichte aus dem Buch "Das Golden-blaue Licht“

Ein Foto und weitere Infos findest Du im Anhang. Ich freue mich, wenn Dir die Gedichte gefallen und Du einen Gedichtband bei mir bestellen magst.

Liebe Grüße

Prabhu Stefan Hornung

Aus: DAS GOLDEN-BLAUE LICHT

 

 

DAS HAUS DER ZUKUNFT

 

Laßt uns das Haus der goldnen Zukunft bauen:

Ein Fundament aus heiterem Vertrauen,

Und Wände, die den Wind der Freiheit spüren,

Und Treppen, die ins Herz des Weltalls führen,

Und Liebe seine Fenster, seine Türen.

 

Dies sei der Ort erfüllender Begegnung

Von Menschen mit des Himmels reiner Segnung.

Hier mag man nur mit dem eignen Schatten streiten,

Sich für das Wunderbare vorbereiten,

Das noch verborgen ist im Lauf der Zeiten.

.

 

GEBET FÜR MUTTER ERDE

 

Herr, reinige und heile die Natur,

Die Luft, das Wasser, Böden, Meeresgründe,

Daß der Planet und jede Kreatur

Sich wieder neu mit Lebenskraft verbünde.

 

Erwecke einen tief verborgnen Sinn

In kranken Körpern und zerbrochnen Herzen

Und führe jeden Mensch zur Wahrheit hin,

Daß er veredelt werde durch die Schmerzen.

 

Herr, heilige die oft entweihte Erde,

Zerbrich, was sich dem Heil entgegenstellt

Und sprich für sie erneut das Wort: es werde!

 

So soll sie sich der Finsternis entwinden

Und ungeahnte Seligkeit der Welt

Auf ihrem Boden endlich Heimat finden.

 

 

 

WEIHNACHTEN

 

Von tiefer, geheimer Erwartung erfüllt

Liegt über dem Land eine reine, weiße Stille –

Horch in die heilige Nacht, warte…fühle

Über die Sorgen, die Kälte hinaus.

 

Fühlst du den Segen, der warm herabsinkt

Und die Erde einhüllt in seine Liebe?

Sieh, ein Licht wird geboren im Herzen;

Es ruft dich, seinem Leuchten zu folgen…

Auf dem langen Weg zu dir selbst –

Und auf silber-weißen Flügeln

Trägt es deine Sehnsucht empor

In das Schweigen der Sterne.

 

Sonett

 

Wer malt das Sonnengold ins Blau

Unendlich tiefer Himmelsräume?

Wer zeichnet diesen feinen Bau

Von Blättern und Gezweig´ der Bäume?

 

Wer schenkt dem Bach den sanften Klang,

Den Vögeln ihre hellen Lieder?

Wer schuf des Meeres Kraftgesang

Und hallet von den Bergen wider?

 

Wer streicht im warmen Sommerwind

Und kommt herab im kühlen Regen?

Wer schwebt in Wolken durch die Luft,

 

Verströmt sich selbst im Blumenduft? –

In allem wirkt ein stiller Segen,

Der unbemerkt Gestalt gewinnt.

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